Mehr Ladestationen für E-Autos im Kreis Plön
geschrieben von Ren'e am 11.02.2018, 18:22 Uhr


„Spätestens seit der Dieselaffäre und der Diskussion um die Zukunft der Verbrennungsmotoren gerät die Elektromobilität wieder stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit. E- Autos spielen mehr und mehr eine Rolle – nicht nur in den Köpfen vieler Menschen“, so Lutz Schlünsen, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Plön. Umweltschutz, Leistungsfähigkeit, Reichweite und vieles mehr wird umfassend diskutiert. Doch wie sieht es mit der dazugehörigen Infrastruktur aus? Wann, wo und wie lade ich denn den Akku meines E-A

In einem Antrag von SPD-Bündnis 90 /Die Grünen und FWG wird die Landrätin des Kreises Plön gebeten, bis Ende April eine Übersicht über die öffentlichen Ladestellen für Elektroautos zu erstellen. Dies sollte im Internet und als Faltblatt erfolgen und jährlich aktualisiert werden. Axel Hilker, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen: “Des weiteren sollen Bike-and Ride-Boxen an Bahnhöfen und Busbahnhöfen errichtet werden, die es ermöglichen, E-Bikes diebstahlsicher zu lagern und aufzuladen. Lutz Schlünsen, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion: „Es ist anzustreben, dass an der Klinik Preetz und den Kreisschulen bis Ende 2020 Ladestationen angeschlossen sind. Hierzu ist es erforderlich, dass die Kosten für die Umsetzung ermittelt werden. Dabei sind die Förderungen von Land und Bund zu berücksichtigen. Voraussetzung dabei ist die Erstellung von Richtlinien zur Förderung von E-Ladestationen im Kreis Plön“. „Für die weitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur eine entscheidende Voraussetzung. Die Zukunftstechnologie Elektroauto wird sich nur durchsetzen, wenn eine entsprechende Ladeinfrastruktur vorhanden ist.“ Die Förderung von alternativen Kraftstoffen ist im Integrierten Energie und Klimaschutzkonzept des Kreises Plön ein wesentlicher Bestandteil zum Klimaschutz, und im Rahmen der Sanierung des Parkplatzes vor dem Kreishaus soll ebenfalls eine Ladestation errichtet werden,“ ergänzt Bettina Hansen, FWG.



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